
BIOGRAPHIE
Die britische Mezzosopranistin Sophie Allen verbindet eine vielseitige Konzerttätigkeit mit intensiver Ensemblearbeit und einer wachsenden pädagogischen Praxis. Ihre künstlerische Arbeit führt sie regelmäßig auf renommierte Bühnen und in bedeutende Kirchenräume in Österreich und Deutschland.
Sophie Allen studierte zunächst an der University of Nottingham, bevor sie nach Österreich zog. In Salzburg absolvierte sie Studien der Musikerziehung sowie der Gesangspädagogik an der Universität Mozarteum Salzburg in den Gesangsklassen von Regina Prasser und John Thomasson, die sie 2016 jeweils mit Auszeichnung abschloss. Im Anschluss vertiefte sie ihre Ausbildung bei John Thomasson sowie im kammermusikalischen Bereich bei Thérèse Lindquist. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie im Rahmen internationaler Meisterkurse.
Als Solistin ist sie regelmäßig in Salzburg sowie in Bayern und Oberösterreich zu hören, unter anderem auch im Salzburger Dom. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit der Stiftsmusik St. Peter und deren Leiter Peter Peinstingl, sowohl im liturgischen als auch im konzertanten Rahmen.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist sie eine gefragte Ensemblesängerin und wirkt regelmäßig als Gast in Formationen wie dem Chor der Klangverwaltung, dem Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft und dem Chor Cantus Aurumque mit. 2023 wurde sie in die Stammbesetzung „Bamberg 24“ des Sinfonischen Chors Bamberg aufgenommen und arbeitete dabei unter der künstlerischen Leitung von Mikko Sidoroff.
Von 2016 bis 2020 war Sophie festes Mitglied des Ensembles BachWerkVokal unter der Leitung von Gordon Safari. Im Zentrum ihrer gemeinsamen Arbeit stand die intensive Auseinandersetzung mit dem Kantatenrepertoire. Darüber hinaus trat sie als Solistin unter anderem als Cleofe in einer szenischen Produktion von Händels „La Resurrezione“ in Erscheinung und wirkte an der CD-Produktion „Cantate Domino“ mit.
Im kammermusikalischen Bereich setzt sie vielfältige programmatische Akzente, unter anderem mit Liedern von Komponistinnen der NS-Zeit sowie Vertonungen von Texten Georg Trakls. Konzertreisen führten sie in verschiedenen Duobesetzungen mit Gitarre nach Österreich, Deutschland und Indonesien. Ein besonderer Höhepunkt war ihr Auftritt beim Salzburger Winterfest 2023 als Sprecherin in William Waltons „Façade“, das in seiner vollständigen Fassung zur Aufführung kam.
Erfahrungen im Opernchor sammelte sie unter anderem mit dem Bachchor Salzburg bei den Salzburger Osterfestspiele, Salzburger Pfingstfestspiele und Salzburger Festspiele unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Andris Nelsons, Antonio Pappano und Gianluca Capuano sowie im Bregenzer Festspielchor. Darüber hinaus ist sie regelmäßig im Extrachor des Salzburger Landestheaters tätig.
Ein zentraler Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt zunehmend in der Pädagogik: In den vergangenen Jahren hat Sophie ein eigenes Gesangsstudio aufgebaut und unterrichtet Stimmbildung unter anderem bei den Salzburger Domkapellknaben und -mädchen sowie bei der Jugendkantorei.

Probearbeit: "La Resurrezione"
mit Ensemble BachWerkVokal (2018)
Probenarbeit mit Ensemble BachWerkVokal Salzburg (2018)

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